Outdoor College Monatsbericht Dezember 2021 Jahrgang 8 9

Mit dem Schnee kommt das Weihnachtsgefühl!

Die Adventszeit hat endlich begonnen. Passend zum 1. Dezember fing es hier in Lunde im Outdoor College an zu schneien. Die Weihnachtszeit stand nun vor der Tür.

Von Julia, Leonie und Ben

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Wie es sich gehört, öffneten wir am 1. Dezember das erste Päckchen unseres Adventskalenders. Unsere Eltern hatten sich die Mühe gemacht und uns jeden Tag ein Päckchen gepackt, welches wir dann am jeweiligen Tag auspacken durften. Die Freude war jeden Tag aufs Neue unermesslich.

Die erste Woche war noch sehr durch die Vorbereitung auf dem Julemarked und die Schulübernahme geprägt. Nach einer bereits vergangenen Woche der Schulübernahme im November bekamen die Aufgabenbereiche immer mehr Routine. Jeder Schüler lernte von Tag zu Tag sich in seinem Job besser zurecht zu finden. Uns wurden neue Herausforderungen gestellt, die wir mit Bravur meisterten und an denen wir wuchsen. Am letzten Tag gaben wir bei entspannter Stimmung am Lagerfeuer die Schlüssel der Schule an unseren Projektleiter Peer zurück.

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In dieser Woche war der Julemarked ein großes Thema. Einen Tag vor dem Weihnachtsmarkt malten wir Weihnachtskarten, brannten Mandeln und bereiteten den Waffel- und Stockbrotteig vor, sodass der Julemarked am 04.12. ein voller Erfolg werden konnte. Das wurde er dann auch, nicht zuletzt durch die tatkräftige Unterstützung aller Schüler. Alle unterschiedlichen Angebote, wie zum Beispiel Bogenschießen, Ponyreiten, Armbänder knüpfen und sämtliche Verkaufsstände, kamen bei den Besuchern sehr gut an. Vor allem der Waffel- und Würstchenstand war heiß begehrt. Die Schüler fanden schnell Freude an ihren Aufgaben und auch größere Kommunikationsprobleme auf Grund der Sprache gab es keine. Gemeinsam ließen wir den Tag mit einem Lagerfeuer und einer köstlichen Elchsuppe ausklingen. Das Wetter spielte auch mit, sodass der Abend für jeden sehr schön wurde. Nach diesem anstrengenden, aber durchaus gelungenen Tag, konnten wir stolz darauf sein, was wir gemeinsam mit der Huskyfarm auf die Beine gestellt hatten. 

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Dank des Schnees, welcher durch eisige Temperaturen nicht schmolz, wurde es uns ermöglicht, dass wir nun endlich die Ski rausholen konnten. Im Sportunterricht durften wir sie und die Schneeschuhe testen. Trotz kleiner Startschwierigkeiten fühlten sich alle Schüler am Ende der Stunde wohl und sicher. Natürlich durften ausgiebige Schneeballschlachten nicht fehlen.

Im Frühsport sowie im Sportunterricht ließen sich die Sportlehrerinnen einiges einfallen. Somit hatten wir Spaß an Biathlon, Räuber und Gendame, Schneeballschlachten und Capture The Flag. 

Dieser Monat wurde allerdings auch von einer weniger schönen Nachricht geprägt. Die trächtige Sesi, eine Hündin der Huskyfarm, ist bei der Geburt gemeinsam mit ihren Welpen ums Leben gekommen. Für uns alle war dies ein großer Schock, da wir nicht auf eine solche Nachricht vorbereitet waren. Umso mehr freut es uns, dass es den Welpen von Khaleesi gut geht und sie von Tag zu Tag immer selbstständiger werden.

Ein weiteres wichtiges Ereignis waren die UDI Fahrten. Wir sind in 5er bis 8er Gruppen nach Stavanger gefahren, um dort von der norwegischen Einwanderungsbehörde registriert zu werden. Jetzt sind wir schon halbe Norweger! 

Besonders stolz sind wir auf unseren Bläserchor, welcher während der Vorweihnachtszeit viele Auftritte hatte u.a. bei der Weihnachtsbaumentzündung in Tonstad. Dort hat man gemerkt, dass unsere Bläser schon sehr viel gelernt haben. Die Vorweihnachtszeit hier in Lunde wurde uns mit Süßigkeiten und ganz viel Schokolade zum Nikolaus versüßt, sodass die drei Wochen Schule wie im Fluge vergingen.

Dann stand auch schon die Tour an. Für die Zimmerkontrolle vor der Tour bekamen wir alle unsere Koffer ausgeteilt, somit konnten wir schon einige Sachen in diesen verstauen und hatten beim Aufräumen keine allzu großen Probleme. 

Am Samstag fingen wir dann auch schon an, die Tour zu planen. An diesem Tag erfuhren wir, dass uns 2 Tutoren verlassen werden. Sie werden nach den Weihnachtsferien nicht wieder zurück ins OC kommen. Das ist super schade, aber wir danken ihnen für die schöne gemeinsame Zeit und für alles was wir von ihnen lernen durften. Trotz dieser Nachricht versuchten wir uns jetzt auf die Planung zu konzentrieren.  

Am Sonntag sollte es dann los gehen. Alle waren voller Vorfreude. Leider mussten wir uns noch vor der Tour von einer Mitschülerin verabschieden. Aus persönlichen Gründen hatte sie sich dazu entschieden, nach Hause zu fahren. Uns allen fiel der Abschied schwer. 

Nach der Verabschiedung ging es auch schon auf Tour. Vor den zwei Gruppen lag nun eine recht lange Wanderung. Bedauerlicher Weise verließen uns an diesem Abend fünf Schüler aufgrund von Krankheitsfällen und sie wurden zurück ins OC gebracht. Am Montagmorgen wurden 4 weitere Schüler abgeholt. Letztendlich entschieden wir uns, nun in einer Großgruppe weiterzulaufen. Von nun an liefen wir ca. 17-19 km nach Ådneram. Es war ein langer Weg, welcher der Straße folgte. Trotz diesem etwas anderen „Wanderfeeling“, war es unglaublich schön, zwischen schneebedeckten Bergen bei Mondschein entlang zu gehen. 

In der Hütte angekommen bezogen wir unsere Zimmer und ließen den Abend gemeinsam ausklingen. Dienstag verbrachten wir den Vormittag mit einer Lecture zum Thema „der Kreis“ und Feuer. Unsere Aufgabe bestand nun darin, ein One-Match-Fire (ein Feuer mit nur einem Streichholz entzünden) aufzubauen und schließlich zu entzünden. Wir alle hatten Spaß und waren letztlich erleichtert, wenn es tatsächlich funktionierte und das Feuer brannte. Danach war Putzen angesagt. Die Hütte musste wieder auf Vordermann gebracht werden. Währenddessen wurde auch im Outdoor College der Mop geschwungen. Die in die Schule zurückgekehrten OC`ler , denen es mittlerweile wieder gut ging, sorgten für eine glänzende Unterkunft.

Im OC angekommen, tauschten wir uns mit den Zuhausgebliebenen aus. Was haben wir gelernt? Was nehmen wir mit? Was hat noch nicht so gut funktioniert? 

Am Freitag begannen die letzten Vorbereitungen für die Fahrt nach Hause. Wir würden die nächsten 3 Wochen Zuhause in Deutschland sein und dort Weihnachten und Silvester feiern. 

Es wurden die letzten Koffer gepackt und verladen, Brote geschmiert und es wurde aufgeräumt und geputzt. Alles sollte fertig sein, sodass wir in dieser Nacht bereit waren, zu fahren. Neben dem Pflichtprogramm genossen wir auch schöne Dinge, wie zum Beispiel ein ausgedehntes Frühstück, letzte Flurgespräche und eine Übernachtung in der Turnhalle.

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