Am 25.07.2020 begann für 32 Schüler und 7 Tutoren das Abenteuer!
Also nein, eigentlich begann es schon viel früher, nämlich an dem Tag, an dem wir mit dem Gedanken gespielt haben, uns für das OUTDOOR COLLEGE zu bewerben. Für manche war dieser Tag schon in der dritten Klasse, für manche erst im Herbst letzten Jahres.

Und dann kam plötzlich schon der Tag der Abfahrt…ein sehr aufregender. Der Abschied fiel den meisten leichter als gedacht, da alle schon voller Vorfreude auf Norwegen waren. Die Busfahrt, eine weitere Möglichkeit sich kennenzulernen, hat sehr viel Spaß gemacht.
Die lange Reise verging wie im Flug, wobei mache auch sehr froh waren, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Nachdem uns Günther in unserer neuen Heimat für die nächsten 7 Monate begrüßt hatte, fielen wir nach einer kurzen Einweisung und dem Betten beziehen um 04:30 Uhr sehr erschöpft aber mit Vorfreude auf die kommende Zeit in unsere Betten.

Die darauf folgende Woche war geprägt von vielen Erlebnissen und neuen Eindrücken. Zudem hatten alle zum ersten mal Küchendienst, wir haben uns die Schule angeschaut, waren zum ersten Mal draußen unterwegs, hatten unsere ersten Stunden Norwegisch, die coronabedingt nicht wie geplant mit unserer zukünftigen Lehrerin stattfinden konnten. Wir durften sogar einmal die Huskyfarm besuchen und hatten so schon einen Vorgeschmack darauf, was uns bei der Arbeit dort erwartet.

Zum Abschluss der Woche waren wir noch einmal wandern, diesmal haben wir die Nacht allerdings draußen verbracht und sind erst am nächsten Tag wieder wohlbehalten im OC angekommen.
Auch die zweite Woche verlief sehr wuselig, da noch immer kein Alltag geherrscht hat.
In der dritten Woche ging es dann richtig los. Unsere erste große Tour musste geplant und vorbereitet werden, damit es dann auch losgehen konnte. Nachdem wir die Autos gepackt und die Anhänger mit den Kajaks beladen hatten, ging es auch schon los auf eine fünftägige spannende Tour. Zu unserem Glück hat die ganze Woche lang das Wetter mitgespielt und wir hatten durchgehend Sonnenschein, was uns das ein oder andere Mal dazu eingeladen hat, in den Fjord zu springen. Die Sonnenuntergänge haben uns gezeigt, woher der Lysefjord (Lichtfjord) seinen Namen hat.
Natürlich (oder zum Glück?) gab es auch ein paar Herausforderungen die wir aber gemeistert haben. Am Ende dieser Woche brachten die Tutoren uns zurück ins OC, in dem inzwischen ordentlich gewerkelt worden war. Die daheimgebliebenen Tutoren hatten gestrichen und einiges auf Vordermann gebracht, so dass in der 4. Woche der Alltag starten konnte. Von nun an hatten immer zwei Kleingruppen Schule, eine war auf der Huskyfarm und die andere hat sich um Haushalt und Essen gekümmert. So hat sich langsam eine Routine eingeschlichen, bei der wir dann auch genügend Zeit für uns hatten. Jedoch kam nach der ersten routinierten Woche ein weiteres Extra hinzu, unsere Wahlpflichtfächer, mit denen die Nachmittage ein Stückchen voller wurden.

Alles in allem war der erste Monat hier in Norwegen sehr ereignisreich, mit dem ersten Mal Einkaufen, den Huskys, der Wochentour und nicht zuletzt auch noch sechs Geburtstagen, die gefeiert wurden.
Wir haben diesen Monat hier sehr genossen.
Wir sind froh und dankbar hier zu sein und wir können die nächsten Wochen und Monate mit all ihren Erfahrungen, Anstrengungen, besonderen Momenten und schönen Erlebnissen kaum erwarten.

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