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No!Nut!November!

Mit dem November begann für uns eine Jugendtradition, nämlich der No-Nut-November. Wie auch die Woche startete der November mit einem Montag und der Montag war wie zu erwarten ein normaler Montag, wie immer.

Von Bjarne, Henry und Paul

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Und ja, auch im Outback von Norwegen haben wir so etwas wie geregelten Alltag, wobei dieser neben dem Unterricht auch von der Huskyfarm und dem Küchendienst geprägt ist. Die Schulgruppe begann mit einem NaWi Projekt von Chrischan, wo man entscheiden durfte, ob man eine Wurmkiste oder einen Flaschengarten in den nächsten Tagen baut.  Das gehört zu dem Oberthema geschlossene Ökosysteme. In dieser Kalenderwoche wurde außerdem eine schriftliche Leistungsüberprüfung in der Fremdsprache Latein, welche ziemlich schlecht ausgefallen ist, geschrieben.


Am Ende der Woche hatten wir eine Veranstaltung in der Turnhalle, wo wir uns gegenseitig erzählt haben, wie es uns gerade geht. Am nächsten Tag bestand die Möglichkeit, eine freiwillige Wochenendtour zu begleiten, bei welcher es zu einer Hütte ging. In der folgenden Woche beendeten wir den Bau unserer Wurmkisten und Flaschengärten. Im Schulfach Mathematik haben wir unsere erste Arbeit geschrieben. Sie behandelte das Thema Quadratzahlen und Wurzeln.

In der Mitte dieser Woche haben wir statt „normalem“ Sportunterricht, eine kleine Wanderung in die Berge unternommen. Oben angekommen, schien einem das Sirdal förmlich zu Füßen zu liegen. Es war eine sehr schöne Aussicht. Der Tag wurde mit einem Lagerfeuerabend, Stockbrot und Marshmallows beendet. Nach zwei Monaten wurde der Handy-Vertrag endlich angenommen, sodass wir nach der Tour unsere Mobiltelefone wiederbekommen haben.

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Die Outdoor-Trainer kamen Freitagnacht vor der Tour an und planten mit uns die kommende Tour am folgenden Tag. Es war keine „gewöhnliche“ Tour, sondern eine Klassenreise. Das Ziel der Klassenreise waren gute Küchenpartys, und wir sollten unsere Teamfähigkeit verbessern. Wir sind in der Nähe von Egersund in einer Hütte des Roten Kreuzes untergekommen.

In dieser einen Woche haben wir viel erlebt, gespielt und wurden morgens mit lustiger Musik von den Outdoortrainern geweckt. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, als Frühsport im nahegelegenen See „Svanevatn“ dippen (Schwimmen) zu gehen. Das war hart, aber sehr erfrischend und motivierend. Unsere beliebtesten Spiele waren „Capture the flag“ und „Räuber und Gendarm“. Außerdem haben wir noch ein paar Wettbewerbe gemacht, welche die Teamfähigkeit förderten. Es musste ein Fluggerät gebaut werden, welches ein Ei als Piloten bekam. Das Ei durfte nicht zerbrechen.

Zwei weitere lustige Sachen waren das Sender-Transmitter-Empfänger-Spiel, wo wir spielerisch gezeigt bekamen, wie sich eine Aussage verändert und das Punkte-Putzen am Tag der Abfahrt. Beim Punkte-Putzen bekam man für eine ausgewählte Putzaufgabe eine bestimmte Anzahl Punkte, welches abends dann gegen Marshmallows oder Schokoladenstückchen umgetauscht werden konnten. Zum Abschluss der Klassenreise haben uns die Outdoor-Trainer erlaubt, einen Nachmittag in der wunderbaren Innenstadt von Egersund zu verbringen. Dort haben manche auch die günstigen Preise ausgenutzt und mal richtig zugeschlagen. Als wir die 71 Kilometer wieder zurück zum OUTDOOR-COLLEGE gefahren sind, hat ein Film auf uns gewartet, der uns am Abend vorgeführt wurde.

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 Am nächsten Tag ging es ohne Verschnaufpause in die Schulübernahme hinein, wo die Schule von uns Schüler übernommen wird. Dies wurde festlich an der Feuerstelle mit Kakao und Kuchen gefeiert. Die Woche ging wie gewohnt weiter, nur das sie diesmal von den Schülern koordiniert wurde.

Ansonsten werden auf der Huskyfarm jederzeit die Welpen von einer Hündin (Sesi) erwartet. Jeden Morgen hofft die Lerngruppe, welche zur Huskyfarm geht, dass die Welpen zur Welt gekommen sind. Die Schüler des Outdoor-Colleges freuten sich am 29. und 30. November über 18 Zentimeter Schnee an der Schule. Es wurden schon einige Schneeballschlachten ausgefochten und kleine Wälle zur Verteidigung des Mädchen- & Jungshauses errichtet. In den ersten Sunden des Schnees, am Abend des 29., wurden sämtliche Rutschgerätschaften von Porutschern über Schneeroller und Fahrräder bis hin zu „Beton-Anmisch-Wannen“ ausprobiert.

Ganz passend zu diesem Winterwunderland kommt bei uns nun auch so langsam Weihnachtsstimmung auf, denn unser Weihnachtsbaum ist geschmückt, der 1. Advent wurde mit leckerem Essen gefeiert und wir waren bei der traditionellen Juletre Veranstaltung in Tonstad, bei welcher die Lichter eines großen Weihnachtsbaumes entzündet wurden. Zudem stecken wir tief in den Vorbereitungen für den Julemarked (Weihnachtsmarkt auf der Huskyfarm am kommenden Wochenende) und die Schüler des Outdoor Colleges freuen sich schon darauf, wenn der No-Nut-November wieder vorbei ist. 

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